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Franz Lenk

Franz Lenk konnte am Ende seines Lebens auf ein Schaffen und ein Werk zurückblicken, die sich beide erfüllt hatten.

Sein Leben erlaubt einen Einblick in eine Epoche unserer Geschichte, die bisher kaum aufgearbeitet ist. Sie beleuchten die Tragik der Deutschen, nicht nur der deutschen Künstler, die um die Jahrhundertwende geboren wurden und sehenden Auges erleben mußten, daß 1933 etwas ausbrach, dem sie machtlos gegenüberstanden.

Dix, Barlach, Kollwitz und viele andere bedeutende Künstler sind damals in Deutschland geblieben, weil sie wahrscheinlich zu eng an die deutsche Landschaft und die deutsche Kultur gebunden waren, als daß sie im Ausland hätten arbeiten und existieren können. So gingen sie in die "Innere Emigration".

Franz Lenk ist hier stellvertretend für das Schicksal der vielen, die nicht emigrierten, sondern auf andere Weise versuchten, der Geschichte in die Speichen zu fahren. Selten wird sich besser beweisen lassen, warum jemand auf seinem Platz ausharrte, um von dort aus besser helfen zu können, bis es sinnlos wurde und er ihn verließ.

Wilko von Abercron


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Letzte Änderung: 05.02.2007 | Copyright: Galerie Bayer GmbH

 

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